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17.12.2010 | 13:20
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Publikumsrat: «Giacobbo/Müller» erfüllt Anforderungen an Satiresendung

Die Satiresendung «Giacobbo/Müller - Late service public» kommt beim Publikumsrat gut an. Die Sendung des Schweizer Fernsehens weise knapp drei Jahre nach dem Start ein eigenständiges Profil auf. Beeindruckt zeigt sich der Rat vom Moderatorenduo.

«Giacobbo/Müller» greife aktuelle gesellschaftliche und politische Ereignisse auf und präsentiere sie witzig und unterhaltsam, teilte der Publikumsrat am Freitag mit. Besonders gut gefallen dem Rat die Sketches sowie der
Wochenrückblick. Die Moderationsleistung von Viktor Giacobbo und Mike Müller wird als beurteilt. Das Zusammenspiel der beiden funktioniere gut, die Interaktion sei unterhaltsam und witzig, auch wenn der Unterhaltungswert nicht in allen Sendungen gleich hoch sei.

Hingegen vermöge der Talk mit einem Gast nicht immer zu überzeugen, wobei dies zu einem grossen Teil an den Gästen liege. Diese versuchten oft krampfhaft, witzig und schlagfertig zu wirken. Störend sei zudem, wenn politische Gäste breit für ihre Anliegen werben dürften.

Die Einlagen von «Frölein Da Capo» kommen dagegen fast ausnahmslos an, wie es weiter heisst. Mit ihrer erfrischenden und trockenen Art bilde sie einen ausgezeichneten Gegenpart zu den beiden Moderatoren. Mehrere Ratsmitglieder wünschten sich, sie noch stärker in die Sendung einzubeziehen. Die Gastkünstler werden als gute Auflockerung bezeichnet, wobei auch immer wieder unbekannte Künstler eine Plattform erhielten. Allerdings bedauert der Rat, dass kaum Frauen auftreten.

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